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Say Cheesecake!

Cheesecake zählt definitiv zu meinen Lieblingstorten. Ich bin zwar dem amerikanischen Essen eher skeptisch gegenüber, hier jedoch hat es mich auf den ersten Biss überzeugt! Aber wisst ihr was das Problem bei dieser süßes Köstlichkeit ist?! Nach gerade Mal einem halben Stück bin ich schon satt. Die Lösung bisher war, die Stücke so dünn zu scheiden, dass sie eher aussahen wie Käse’scheiben’, als Käse’kuchen’. Aber damit ist jetzt Schluss! Dieser Cheesecake ist kinderleicht – und zwar in doppelter Hinsicht. Das Rezept stammt von der begnadeten ‘Princess Cheesecake’ alias Conny Suhr höchstpersönlich. In ihrem wunderbaren Café in Berlin Mitte macht sie die besten aller Cheesecakes. Mit Beeren, mit Schoko, mit Nuss und mit Blümchen. Und Pur. Ohne alles. Ein selbstgenügsamer Cheesecake also. Selten habe ich so eine einfache Torte gemacht. Ohne viel Schnickschnack. Kinderleicht eben. Dafür sorgt auch das geschlagene Eiweiß und die geschlagene Sahne, die dem Cheesecake sowohl Volumen, als auch Luftigkeit verleihen. Aber dazu gleich. Denn bevor wir uns dem Belag widmen, muss der Mürbeteigboden gemacht werden. Zugegeben, am Liebsten hätte ich einen Kuchen, der nur aus Belag besteht. Ohne Boden. Und ohne Rand. Also, wenn jemand ein Rezept für einen “Nur-Belag-Kuchen” hat – bitte melden! Dieser Mürbeteig kann jedoch extra dünn ausgerollt werden – ist also fast nur Atrappe. Ihr braucht:

70 g Zucker
140 g Butter
1 Ei
200 g Mehl
etwas Salz, Vanillepulver und Zitroneabrieb

Zuerst vermischt ihr den Zucker mit der Butter und dem Ei. Dann erst kommt das Mehl (bereits vermischt mit Salz, Vanille und Zitrone) dazu. Hier kann man auch ruhig mit den Händen kneten – oder jemanden finden, der das für einen macht. Nur nicht zu lange, denn dann wird’s klebrig! Der Teig muss jetzt mindestens für eine halbe Stunde kühl stehen. Tipp: Bevor ihr den Teig im Kühlschrank ruhen lasst, legt ihn zwischen zwei große Stücke Frischhaltefolie und schnappt euch ein Nudelholz. Damit könnt ihr den Mütbeteig schonmal etwas ausrollen, dann ist es nachher, wenn die Butter wieder hart geworden ist, nicht mehr so schwer.

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So jetzt zum Belag. Dafür widerum braucht ihr Folgendes:

250 g Zucker
60 g Stärke
6 Eier
100 g Eigelb
1000 g Quark
350 g geschlagene Sahne
100 g geschlagenes Eiweiß
Vanillepulver bzw. -mark und Zitronenabrieb

Sucht euch die größte Schüssel im ganzen Haus. Vermischt nach und nach darin den Zucker, die Stärke die sechs Eier und das Eigelb. Dann gebt den Quark hinzu und jetzt rühren, bis es eine cremige Quarkmasse ist (jetzt seht ihr auch, warum es die größte Schüssel sein sollte, die ihr finden konntet).Für das bereits erwähnte Volumen schlagt ihr jetzt die Sahne und das Eiweis steif und hebt es vorsichtig unter die Quarkmasse (bloß nicht verrühren!). Mit Vanille und Zitrone könnt ihr die Quarkmasse jetzt nach eurem Geschmack verfeinern. Den ausgerolllten Mürbeteig gebt jetzt in eine runde Springform, stecht ihn mit der Gabel ein paar mal ein (nicht maltretieren, nur ein paar Löcher einstechen, damit der Teigboden sich während des Backens nicht wölbt) und dann 10 Minuten bei 180°C goldgelb vorbacken. Am Besten hebt ihr die Form mit dem Teigboden nach dem Vorbacken nochmal aus dem Ofen. Dann verteilt ihr die Quarkmasse darauf und backt den Cheesecake für 60 Minuten bei 180°C zu Ende. Mit einem scharfen Messer könnt ihr den Kuchen vom Rand der Form lösen und auf eine Tortenplatte setzen. Stiefmütterchen eignen sich wunderbar zum Verzieren – sie sind essbar und sehen toll aus. Alternativ könnt ihr auch Lavendel, Rosenblätter oder Gänseblümchen nehmen (aber bitte vorher unbedingt waschen!). Und jetzt … genießt euer STÜCK Cheesecake.  2014-08-12 07.34.46 12014-08-12 07.37.50 1

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